Chancen im Umland konsequent nutzen
Wenn es um die Entwicklung einer Region geht, schauen die verantwortlichen Akteure allzu oft auf die Metropolen. Das Ziel: Prestigeträchtige Großansiedlungen mit vielen Arbeitsplätzen.
Oftmals findet das Umland der Großstädte dabei keine Beachtung. Wir vom Fachkreis Gewerbeimmobilien finden, das ist ein Fehler und haben uns deshalb an einem der zukünftig vielversprechendsten Standorte – in Zeitz – umgeschaut.
Der Besuch im Chemie- und Industriepark Zeitz war sehr beeindruckend. Lange war der Standort abgehängt, aber nun werden die Weichen für künftiges Wachstum gestellt. Geschäftsführer Christoph Hansel und sein Team arbeiten intensiv daran und haben dem Industriepark auch ein schärferes Profil gegeben. Mit den Schwerpunkten Kreislaufwirtschaft, Recycling und nachhaltige Chemiewirtschaft sollen in den nächsten zehn Jahren bis zu 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Ein ambitioniertes Vorhaben, welches aber mit den richtigen Bausteinen umgesetzt werden soll. Wir wünschen gutes Gelingen.
Als grüne Wohn- und Kulturstadt an der weißen Elster will Bürgermeister Christian Thieme in den kommenden Jahren positionieren. Neben dem Industriewandel muss er dabei auch die Sanierung der Altstadt konsequent vorantreiben. Der Immobilienmarkt schwächelt noch an teilweise schlechter Bausubstanz. Erste Projekte für eine weitere Belebung des Marktes sind angeschoben bzw. schon umgesetzt: Neben dem Projekt „Neues Europäisches Bauhaus“ sollen der weitere Ausbau des S-Bahn-Netzes in Richtung Leipzig, der Ausbau des Tourismuskonzeptes, die Ansiedlung der Kreativwirtschaft sowie das neue Digitalisierungszentrum zusätzlichen Schwung bringen. Wir danken sehr für diesen intensiv Einblick und sind begeistert von dem Engagement der lokalen Akteure.
Ein Dankeschön geht auch an Michael Rücker von IMMOCOM für den Impuls für die sehr gelungene Exkursion.
Die vollständige Pressemitteilung zur Veranstaltung steht Ihnen hier zur Verfügung: