Logo Leipziger Fachkreis Gewerbe-Immobilien

Standort Leipzig

Rekordflächenumsatz im Bürobereich

19.02.2010

Rekordflächenumsatz im BürobereichLeipzig blickt im Bereich Bürovermarktung auf ein äußerst erfolgreiches letztes Jahr zurück.

Der Marktreport 2010 der BNP Paribas zeigt: Der Flächenumsatz lag im Jahr 2009 bei 110.000 m². Das entspricht einer Steigerung von 24 Prozent im Vergleich zu 2007. Deutschlandweit ist Leipzig damit der einzige bedeutsame Büroflächenmarkt, der ein Wachstum für das Jahr 2009 aufweist. Dieses hervorragende Ergebnis kommt besonders durch das städtische Großprojekt Technisches Rathaus von 42.000 m² zustande, aber auch kleine Dienstleister tragen zu der positiven Jahresbilanz bei.

Am meisten waren dabei die Büroflächen im Graphischen Viertel/Prager Straße – bedingt durch die Großanmietung der Stadt – und in der City gefragt (16.500 m² = 15 % des Gesamtflächenumsatzes). Damit konnte die Leipziger Innenstadt noch mal um gut ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

Durch den statistischen Einfluss des Technischen Rathauses ergibt sich ein Wert von 38% bei den vermieteten Büroflächen über 10.000 m². Daneben waren kleine Flächen gefragt bis 500 m² (39% der Vertragsabschlüsse) und zwischen 501-1000 m² (12%).

Was den Leerstand betrifft, verzeichnet Leipzig ebenfalls eine Entwicklung entgegen dem Bundestrend. So konnte der Leerstand 2009 um rund 12 Prozent gesenkt werden und umfasst nun 560.000 m². Insgesamt sind letztes Jahr in der Messestadt ca. 54.000 m² neue Bürofläche entstanden – ca. 4 Prozent mehr als 2008. Mit bis zu 11 Euro/m² haben sich die Spitzenmieten für gute Bürofläche in Leipzig 2009 nicht verändert.

Schon jetzt lässt sich abschätzen, dass der Büroflächenumsatz für 2010 deutlich geringer ausfällt und ohne ein ähnliches Großprojekt wie 2009 bei rund 80.000 m² liegen dürfte. Der Leerstand wird laut dem BNP Paribas Marktbericht 2010 vermutlich noch ein wenig sinken; neu entstehende Flächen würden schnell an den Mann kommen. Auch hinsichtlich der Mieten sind im aktuellen Jahr keine großen Veränderungen zu erwarten.